Planungsgesellschaft gegründet

Ausbau der Lokalbahn

Planungsgesellschaft gegründet

Die Verlängerung der Salzburger Lokalbahn vom Hauptbahnhof bis zum Mirabellplatz und die weitere Planung Richtung Süden. Der zweigleisige Ausbau zwischen Lamprechtshausen beziehungsweise Ostermiething bis in die Stadt Salzburg. Das sind Projekte, die Weichen für den öffentlichen Verkehr stellen werden und zum Umsteigen bewegen. „Heute wurde ein weiterer, wichtiger Schritt gesetzt“, waren sich Landesrat Stefan Schnöll, Bürgermeister Harald Preuner und Vorstand Leonhard Schitter einig, als sie für Land, Stadt und Salzburg AG den Vertrag zur Gründung der Planungsgesellschaft unterzeichnet haben.

Die Gründung der Planungsgesellschaft ist ein großer Schritt in Richtung Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in und rund um die Stadt Salzburg bis weit in den Flachgau hinein und auch Richtung Hallein. Ab jetzt werden alle Fäden der Planung der Verlängerung der Lokalbahn sowie der Ausbau auf der Bestandsstrecke in der Salzburger Regionalstadtbahn Projektgesellschaft mbH zusammenlaufen. Sie wurde heute offiziell gegründet. Land, Stadt und Salzburg AG sind sich einig, arbeiten auch in Zukunft eng zusammen. Sie eint ein Ziel: Das Öffi-Angebot so attraktiv zu machen, dass das Umsteigen leicht fällt.

Schnöll: „Jetzt gehen wir es so richtig an.“

Landesrat Schnöll bezeichnet die Unterfertigung des Vertrags als eine Art Startschuss für eine koordinierte Planung des Ausbaus der Salzburger Lokalbahn. „Ein besonderer Moment für mich, weil man spürt, dass wir es konkret angehen und die Vorhaben Gestalt annehmen. Hauptaufgabe der Planungsgesellschaft ist, die Infrastrukturmaßnahmen des schienengebundenen und öffentlichen Nahverkehrs in der Landeshauptstadt und im Einzugsgebiet bis Hallein zu koordinieren“, so Schnöll. Dazu gehört auch die Sondierung der technischen Machbarkeit, die Projektierung und Planung der Verlängerung der Lokalbahn vom Bahnhof zum Mirabellplatz und weiter bis Hallein, aber auch der zweigleisige Ausbau der Strecke vom Flachgau herein in die Stadt, damit ein durchgehender 15-Minuten-Takt möglich wird.

Preuner: „Absichtserklärung schon unterschrieben.“

Ende März hat der Bund seine Unterstützung für diese beiden Projekte in einer Absichtserklärung mit Brief und Siegel unterstützt, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Landesrat Schnöll und Bürgermeister Preuner waren dafür bei Verkehrsminister Norbert Hofer. „Stadt, Land und Umlandgemeinden ziehen erstmals an einem Strang, die Vorhaben nehmen Fahrt auf. Die Ausschreibung für die Geschäftsführung wird schnell vorbereitet, sodass noch vor dem Sommer, spätestens Ende Juni, die Bestellung erfolgen kann“, so Preuner, und Schnöll ergänzt zum Zeitplan: „Schon bis Mitte Mai werden Aufsichts- und Fachbeirat festgelegt und präsentiert. Landesbaudirektor Christian Nagl wird inzwischen als interimistischer Geschäftsführer der Planungsgesellschaft bestellt und kümmert sich um die Ausschreibung.“

Schitter: „Sinnvolle Maßnahme für den ÖPNV.“

Der Vorstandssprecher der Salzburg AG, Leonhard Schitter, dritter im Bunde der Gesellschafter betont jedenfalls: „Als Betreiber der Lokalbahn ist die Verlängerung bis zum Mirabellplatz eine sinnvolle Maßnahme für den ÖPNV – Öffentlicher Personen-Nahverkehr – im Bundesland Salzburg.“

Experten und Umlandgemeinden an einem Tisch

„Für mich ist besonders wichtig, dass die Fäden nun in dieser Planungsgesellschaft zusammenlaufen. Wir haben in Stadt und Land viele Experten und Profis, auch die Umlandgemeinden haben ihre Anliegen und Vorschläge. So bringen wir alle an einen Tisch, um schlaue und vor allem zukunftsorientierte Lösungen zu finden“, unterstreicht Landesrat Schnöll.

 

Quelle: Land Salzburg

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