Pegel steigen bis zur Warngrenze

Dauerregen

Pegel steigen bis zur Warngrenze

Die Hochwassersituation wird zurzeit als wenig kritisch eingeschätzt. Ab Mittwoch soll sich die Situation, laut Prognose des Hydrographischen Dienstes Salzburg, wieder beruhigen.

Vor allem an der Saalach im Pinzgau ist morgen teilweise mit ergiebigen Niederschlägen bis zu 120 Liter pro Quadratmeter zu rechnen. Im gesamten Saalach-Einzugsgebiet ist mit erhöhten Pegelständen zu rechnen. Die höchsten Wasserstände werden dabei um Mitternacht von Dienstag auf Mittwoch erwartet.

Höchstes Niveau der Salzach in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erwartet

„Die Pegelstände der Salzach im Bereich des Tennen- und Flachgaus werden ihr höchstes Niveau erreichen und gegen Ende der ersten Nachthälfte wird ein Überschreiten der Meldegrenze bis hin zur Warngrenze erwartet“, so der diensthabende Hydrograph Harald Huemer. Die Schneefallgrenze bleibt weiterhin auf einer Höhenlage um 2.000 Meter und trägt nur wenig zur Entspannung der Abflusssituation bei.

Hochwassersituation wenig kritisch

Insgesamt werden die Pegelhöchststände jenes Niveau erreichen, wie es im langjährigen Durchschnitt ein bis zweimal pro Jahr üblich ist. „Sollte es jedoch zu gravierenden Abweichungen der bisherigen Prognosen kommen, werden wir umgehend informieren“, so Huemer.  

Infos auf der Landes-Website und als APP

Auf der Internetseite www.salzburg.gv.at/hydris kann das Abflussgeschehen an großen Gewässern bei ausgewählten Stationen mitverfolgt werden. Und mit der Pegelalarm-App können mobil aktuelle hydrographische Daten abgefragt werden und individuelle Alarmschwellen mit automatischer Verständigung gesetzt werden.

Die vier Warnstufen bei Hochwassergefahr

Meldegrenze

Bei der ersten Stufe handelt es sich um die sogenannte Meldegrenze. Ab Erreichen dieses Pegelstandes wird die Entwicklung der Wasserführung vom Hydrographischen Dienst ständig beobachtet und ist die Hochwasserwarnzentrale rund um die Uhr besetzt.

Warngrenze

Hier wird die Landesalarm- und –warnzentrale (LAWZ) jedenfalls verständigt. Die weitere Alarmierungskette wie örtliche Feuerwehren, Einsatzkräfte, Katastrophenreferenten erfolgt dann durch die LAWZ. Vom Hydrografischen Dienst werden in regelmäßigen Abständen eine Zusammenfassung der Situation (inklusive Wetterentwicklung) sowie eine Prognose erstellt.

Alarmstufe 1 und 2

Hier sind bereits regional Schutzmaßnahmen zu treffen, es können bereits Schäden eingetreten sein.

 

Quelle: Land Salzburg

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