ÖSV Adler auf Goldjagd

Nächstes Edelmetall?

ÖSV Adler auf Goldjagd

Heute geht es bei den Olympischen Spielen in Russland erstmals um Skisprung-Medaillen. Der Favoritenkreis auf der Normalschanze ist groß, auch die vier Österreicher präsentierten sich stark genug, um vorne mitmischen zu können.

Die vier ÖSV-Adler sind Gregor Schlierenzauer, Thomas Morgenstern, Thomas Diethart und Michael Hayböck.

Hayböck als Geheimfavorit
Den stärksten Eindruck hinterließ Michael Hayböck. Der 22-jährige Oberösterreicher überzeugte im ersten Training mit den Rängen eins und zweimal zwei so sehr, dass er das zweite Training überhaupt gleich ausließ. "Das war gestern ein genialer Tag für mich, drei Supersprünge, ich habe super reingefunden. Die neumodernen Schanzen taugen mir schon sehr", sagte Hayböck am Freitag.

Morgenstern sieht Potenzial
Ganz vorne mitreden könnte aus ÖSV-Sicht nach dem lebensgefährlichen Sturz auf dem Kulm vor vier Wochen auch Thomas Morgenstern. Seine Rückkehr in den Springerzirkus hat für viel Aufsehen und Anteilnahme gesorgt und es hat auch ihn sehr berührt.

Großer Favoritenkreis

Aus internationaler Sicht darf man neben dem Weltcup-Leader Kamil Stoch, den starken Slowenen angeführt von Peter Prevc und auch den Deutschen, die das zweite Training überhaupt geschlossen ausließen, starke Performances erwarten. Und Japans 41-jähriger Noriaki Kasai sollte man mit im Kreis der Anwärter nennen. Der Stilist, der bisher erst eine Olympia-Medaille (Team-Silber 1994) gewonnen hat, bestreitet bereits seine siebenten Spiele und teilt sich damit den Rekord mit dem russischen Rodler Albert Demtschenko.

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