Nicht ganz dicht

Es tropft in Salzburg

Nicht ganz dicht

Eingepackt und zugedeckt, so präsentiert sich die Pferdeschwemme mitten in der Salzburger Altstadt derzeit. Es wurde ein provisorisches Baustellendach errichtet, damit die Sanierungstätigkeiten des Brunnens bei jedem Wetter stattfinden können.

Konkret tropft es aus der Beckenabdichtung – an der wird jetzt Hand angelegt und kräftig geflickt. Historisch betrachtet wurde das einzigartige Bauwerk von Erzbischof Johann Ernst Graf von Thun errichtet. Der Brunnen diente zum Waschen der Pferde und spendete ihnen Wasser. Heute ist die Pferdeschwemme bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv.

Sanierung in vollem Gang

Damit das Wasser künftig wieder im Brunnen bleibt, werden an den Rampen Mamorplatten abgetragen und erneuert. Außerdem sollen neue Wasserleitungen verlegt, die Fugen abgedichtet, die Beckenabdichtung abgefräst und erneuert werden.

Knapp € 80.000 wird das ganze Bauvorhaben insgesamt kosten. Aber immerhin ist der Brunnen dann wieder 20 Jahre dicht. Risse im Becken lassen sich allerdings nicht vermeiden. Aber mit den Sanierungen der Risse ist es nicht getan: Schon nächstes Jahr sollen die Pferdefresken der Schwemme restauriert werden.

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