Neue Details zum TV-Deal enthüllt

Champions League

Neue Details zum TV-Deal enthüllt

Die Fußball-Fans müssen sich ab der kommenden Saison in der Champions League an einige Änderungen gewöhnen. Die TV-Übertragungen verschwinden mit Ausnahme des Endspiels komplett ins Pay-TV, die Spiele werden künftig um 18.55 Uhr und 21.00 Uhr angepfiffen, und in einer möglichen Verlängerung kann ein vierter Spieler eingewechselt werden. Für die Klubs wird der Bewerb indes insgesamt lukrativer.

Die Änderungen in der UEFA-Königsklasse ab 2018/19 auf einen Blick:

TV: Ab August gibt es keine Spiele im frei empfangbaren Fernsehen mehr. Bisher waren es zumindest 17 pro Saison. In der kommenden Saison übertragen der Pay-TV-Sender Sky und der ebenfalls zu bezahlende Streamingdienst DAZN. Der Großteil der Spiele wird neuerdings auf DAZN gezeigt werden. 110 von 138 Spielen und damit drei Viertel werden über den Online-Anbieter gestreamt.

ANSTOSSZEITEN: Die Begegnungen werden künftig dienstags und mittwochs um 18.55 Uhr und 21.00 Uhr angepfiffen. Bisher begannen die Spiele fast alle um 20.45 Uhr.

GELDVERTEILUNG: Das Verteilungssystem setzt sich auch 2018/19 aus Antrittsprämie, Leistungszahlungen, individuellem Klub-Koeffizienten und Marktanteil zusammen. Die Klub-Koeffizienten werden dabei aber nach einem neuen System berechnet. Der Anteil des Nationalverbandes fließt größtenteils nicht mehr ein. Dafür werden historische Erfolge wie Europapokalsiege berücksichtigt. Auch steigen die erfolgsbezogenen Einnahmen prozentual im Vergleich zum Antrittsgeld. Zudem wird das Geld aus dem Marktpool deutlich stärker nach dem Klub-Koeffizienten ausgerichtet. Das heißt, dass Mannschaften, die regelmäßig in der Königsklasse vertreten sind, stärker profitieren. Durch die Reform sollen sportliche Erfolge mehr honoriert werden. Kritik kommt von den kleinen Vereinen, die monieren, dass die reichen Klubs immer reicher werden.

MODUS: Die vier besten Nationen (derzeit Spanien, England, Deutschland, Italien) in der Fünfjahreswertung haben ab 2018/19 vier direkte Starter. Insgesamt 26 Teams haben einen fixen Startplatz, nur sechs Plätze werden noch über die insgesamt fünf Qualifikationsrunden ausgespielt.

SPIELER: Ab der K.-o.-Phase darf ein vierter Spieler in einer möglichen Verlängerung eingewechselt werden. Für das Finale dürfen 23 statt wie bisher 18 Spieler in den Kader berufen werden. Außerdem dürfen die Klubs nach der Gruppenphase drei Spieler ohne Einschränkungen nachmelden. Zudem darf ein Spieler, der in der Winterpause den Verein wechselt, auch für diesen in der Champions League spielen, auch wenn er für seinen alten Klub schon in der gleichen Saison in der Königsklasse zum Einsatz kam.

TERMINE: Der erste Spieltag in der Gruppenphase ist für den 18./19. September angesetzt. Das Achtelfinale wird zwischen dem 12. Februar und dem 13. März ausgespielt. Die Viertelfinale finden am 9./10. und 16./17. April statt, die Halbfinale folgen am 30. April/1. Mai und 7./8. Mai. Das Endspiel wird am 1. Juni im neuen Estadio Metropolitano von Atlético Madrid ausgetragen.

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