Mölzer verkündet Rückzug von Kandidatur

EU-Wahl

Mölzer verkündet Rückzug von Kandidatur

FPÖ-Mann Andreas Mölzer hat sich überraschend von seiner Kandidatur bei der EU-Wahl zurückgezogen. Der designierte Spitzenkandidat verkündete am Dienstag seine Entscheidung.

Kritik

Bereits zuvor geriet Mölzer zunehmend in die Kritik, nachdem er mit fragwürdigen Äußerungen auf sich aufmerksam gemacht hat. So soll der FPÖ-Politiker die EU mit dem Dritten Reich verglichen und von einem "Negerkonglomerat" mit Sitz in Wien gesprochen haben.

Schuldbewusststein - Fehlanzeige

Trotz dieser Kritik und dem anhaltenden Druck aus den Reihen der eigenen Partei wollte Mölzer an seiner Kandidatur festhalten. Entscheidend sei der "offensichtliche Vertrauensverlust in seiner Partei", so heißt es in einer Stellungnahme Mölzers. Ausschließlich um seiner eigenen Partei keinen Schaden zuzufügen, habe er diese Entscheidung getroffen.

Schriftsteller bietet Paroli

Sein Sprecher lies jedoch verlauten, dass Mölzer weiter auf der Kandidatenliste bleibt - nun allerdings auf einer wählbaren Stelle. Künftig wird sich der FPÖ-Mann auf weiteren Gegenwind einstellen müssen: Der Vorarlberger Schriftsteller Michael Köhlmeier stellte eine Online-Petition für eine Anzeige wegen Volksverhetzung auf die Beine, welche am kommenden Freitag der Polizei übergeben werden soll.

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