Maßnahmen gegen die Gefahr der Bundesstraße

Todesstrecke B311

Maßnahmen gegen die Gefahr der Bundesstraße

Die Pinzgauer Bundesstraße B311 sorgt weiter für Ratlosigkeit und Verzweiflung. Nachdem jüngst im Feburar eine Deutsche auf dieser Strecke tödlich verunglückte, sind sich Bürgermeister Joseph Hohenwarter sowie Verkehrslandesrat Hans Mayr einig, es muss etwas passieren.Nur was genau, das steht noch nicht fest.

ÖAMTC fordert bauliche Maßnahmen

In einem Gespräch mit dem Direktor des ÖAMTC Salzburg Erich Lobensommer schilderte dieser das gravierende Problem der Überholmanöver und Geschwindigkeitsüberschreitungen auf dem geraden Teil der B311. Die für ihn einzig sinnvolle und effiziente Maßnahme, dem Risiko dieser Strecke entgegenzuwirken, sei es, Überholsektionen anzufügen und so die gefährlichen Überholmanöver zu verhindern. Oftmals könne der Autofahrer die Geschwindigkeit des entgegenkommenden PKWs auf  einer langen geraden Strecke nicht richtig einschätzen, so Lobensommer. Für eine kurzfristige Maßnahme, die bis zu der Fertigstellung der zusätzlichen Fahrstreifen greifen könnte, schlägt er verstärkte Präsens der Polizei vor, die das Rasen der Autofahrer minimieren würde.

Verkehrslandesrat Hans Mayr hält dagegen

Der Verkehrlandesrat Hans Mayr sieht diese Maßnahme hingegen für nicht durchführbar. Seiner Meinung nach sorgt eine Überholspur nicht für eine sichere Situation, sondern bringt im Gegenteil den Autofahrer dazu, noch schneller und riskanter zu fahren. Fest steht, dass Radarkästen und Schreckensbilder aufgestellt werden. Die Schreckensschilder, die bereits von anderen Bundesstraßen und Autobahnen bekannt sind, sollen den Autofahrer daran erinnern, dass riskante Manöver schlimme Folgen haben können.

Schnelles Handeln ist notwendig

Im Herbst 2014 nach einem schweren Unfall hatte man reagiert und ein Überholfverbot errichtet. Doch der ÖAMTC, der Unfallsachverständige Gerhard Kronreif und die Bevölkerung im Pinzgau sind für schnelles Handeln und fordern eine bauliche Maßnahme, um dieser Strecke das Risiko zu nehmen.
Bislang sind seit 2005 elf Personen auf dem 1,5 Kilometer langem Teil der B311 tötlich verunglückt.
 

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