Maßnahmen an Schulen und Unis

Coronavirus

Maßnahmen an Schulen und Unis

Das Coronavirus sorgt erstmals für deutliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Österreich. Die Regierung verkündete Dienstagmittag, dass Freiluft-Veranstaltungen mit mehr als 500 Besuchern und Hallen-Events mit über 100 Gästen bis Anfang April untersagt werden. An den Unis gibt es spätestens ab Montag keine Lehrveranstaltungen mehr.

Ferner wird von der Regierung ein Einreiseverbot für Personen aus Italien erlassen, sofern sie kein Gesundheitsattest vorweisen können. Unternehmer wurden von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz der zuständigen Regierungsmitglieder aufgefordert, so weit möglich den Beschäftigten Teleworking zu ermöglichen.

Maßnahmen auch an Schulen

Nach den Universitäten und Fachhochschulen werden wohl auch die Schulen von Schließungen betroffen sein. Das kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Dienstagmittag an: "Es wird auch zu Maßnahmen an Schulen kommen." Diese müssten aber wegen der Auswirkungen etwa bezüglich Betreuungspflichten gut vorbereitet werden. Mit den Sozialpartnern werden diesbezüglich Gespräche aufgenommen.

Für Italien gilt volle Reisewarnung

Das österreichische Außenministerium hat am Dienstag wegen des neuartigen Coronavirus eine volle Reisewarnung für Italien ausgesprochen. Die Sicherheitsstufe wurde auf die höchste Stufe 6 hinaufgesetzt, wie Außenministeriums-Sprecher Peter Guschelbauer der APA sagte. Reisenden wird dringend nahegelegt, nach Österreich zurückzukehren.

Stadt Wien fährt Schutz von Spitalsinfrastruktur hoch 

Die Stadt Wien hat am Dienstag Maßnahmen bekannt gegeben, um die städtische Spitalsinfrastruktur angesichts der Covid-19-Epedemie besonders zu schützen. So soll der Lehr- und Unterrichtsbetrieb inklusive des Universitätsbetriebs in den Krankenhäusern "massiv reduziert" werden, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) bei einer Pressekonferenz im Rathaus.

Die Wiener Spitäler seien in der Coronavirus-Krise "unsere wertvollste Struktur", diese gelte es zu beschützen, so der Ressortchef. Die Entwicklung in Italien demonstriere, wie Covid-19 den Spitalsbereich an seine Grenzen bringen kann, begründete der Stadtrat die Maßnahmen.

Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter sollen sich auf ihre Kernaufgabe, die Behandlung kranker Menschen, konzentrieren können. Auch der Lehrbetrieb der Krankenpflegeschulen werde daher bis auf weiteres so weit wie möglich aus den Spitälern draußen gehalten. Einen Aufruf, wie Hacker betonte - betrafen die städtischen Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen. In beiden Bereichen sei es nötig, die Besuche nunmehr "auf das Wesentliche zu reduzieren". Mehr als 20.000 Senioren sind in Wiener Pflegeheimen untergebracht.

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