Kinotipp: „Gut gegen Nordwind“

Wird aus einer Internetbekanntschaft Liebe?

Kinotipp: „Gut gegen Nordwind“

Weil sich Emma Rothner in einer E-Mail vertippt, landet sie versehentlich bei Leo Leike. Der Linguist und die ihm völlig unbekannte Emma beginnen, miteinander via E-Mail zu chatten. Die Nachrichten zwischen den beiden Fremden werden mit der Zeit immer lustiger und auch intimer. Obwohl Leo und Emma auf einer Wellenlänge sind, beschließen sie, ihre Freundschaft digital zu belassen – vorerst. Denn Leo ist noch immer nicht über seine Ex-Freundin Marlene hinweg und Emma ist mit Bernhard verheiratet und hat zwei Stiefkinder. Beiden kommt ein wenig Ablenkung vom Alltag ganz gelegen. Doch nach einiger Zeit kommen sich Leo und Emma immer näher und entwickeln Gefühle füreinander. Es wäre also vielleicht doch einmal an der Zeit, sich persönlich zu treffen. Denn kann man sich überhaupt nur durch geschriebene Worte verlieben? Werden die vermeintlichen Liebesgefühle einer Begegnung in der Realität standhalten? Und was, wenn ja?

Kritik

Die Chemie zwischen Emma Rothner (Nora Tschirner) und Leo Leike (Alexander Fehling) ist spürbar und authentisch. Das mag daran liegen, dass Tschirner und Fehling früher einmal tatsächlich miteinander liiert waren. Mit gut zwei Stunden ist der Film etwas langatmig. Die Einsamkeit und das Gefühlschaos der beiden Hauptfiguren dominieren den Film über weite Strecken. Wer nah am Wasser gebaut ist, sollte also auf jeden Fall Taschentücher mit ins Kino nehmen. Zum Schluss folgt dann aber noch das lang ersehnte Feuerwerk der Gefühle.  

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