Junikäferplage in Salzburg

Insekten im Anflug

Junikäferplage in Salzburg

Wie angenehm es doch ist, an einem warmen Sommerabend gemütlich auf der Terrasse zu sitzen und die Ruhe zu genießen. In vielen Teilen Salzburgs wird die Stille jedoch jeden Abend von einem lauten Brummen gestört. Schuld an dieser Unruhe ist der Junikäfer. 

Heuer scheinen die Käfer noch zahlreicher zu sein als in den letzten Jahren und dafür gibt es mehrere Gründe, Ethnologe Patrick Gros vom Haus der Natur erklärt im Antenne Interview: „Es sind viele verschiedene Parameter die das beeinflussen. Unter anderem das Klima, wenn die Witterung passt entwickeln sich die Tiere optimal. Wenn es wie jetzt sehr warm ist, schaffen es mehrere Larven sich zu entwickeln als sonst.“ Ein Grund für eine schwache Verbreitung sind oft auch Krankheiten oder Parasiten.

Laubbäume und Rasen in Gefahr

Allerdings brauchen Menschen sich nicht vor den Käfern zu fürchten. Zumindest beißen und stechen sie nicht. Aber für Pflanzen sind die Insekten oft schädlich. Sie fressen am liebsten Blätter von Laubbäumen und treten die Junikäfer wie heuer in großen Mengen auf, ist auch der Rasen vor ihnen nicht sicher: „Es kann passieren, dass sie beim Rasen die Wurzeln anfressen, wenn es sehr viele sind. Dadurch kann der Rasen geschädigt werden und wirkt oft braun“, so Gros.

Aber wir haben auch eine gute Nachricht. Die Käfer leben nur relativ kurz und nach maximal einem Monat hat der Spuk sein Ende.

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