Israel-Pleite ließ Team zusammenrücken

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Israel-Pleite ließ Team zusammenrücken

Die 2:4-Niederlage im März in Israel war der bisher größte Tiefschlag der laufenden EM-Qualifikation. Österreichs Fußball-Nationalteam sei dadurch "noch ein bisschen weiter zusammengerückt, auch gegen die Widerstände außerhalb des Platzes", meinte Kapitän Julian Baumgartlinger vor dem Rückspiel am Donnerstag (20.45 Uhr) in Wien. Vier Partien ist die ÖFB-Auswahl seither ungeschlagen.

"Vergessen haben wir es nicht", sagte Baumgartlinger über die Pleite von Haifa. "Vor allem, weil es eine schwierige Phase war." Damals sah sich das ÖFB-Team nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Quali-Spielen teils heftiger Kritik ausgesetzt. "Die muss man auch schlucken in so einem Moment", meinte Baumgartlinger. Sachlich sei die Auseinandersetzung mit dem Team aber nicht immer gewesen. Das habe die Gruppe zusammengeschweißt.

"Wir haben es uns erarbeitet, dass wir jetzt zwei ganz wichtige und entscheidende Spiele vor der Brust haben", sagte Baumgartlinger über das bevorstehende Doppel gegen Israel und Slowenien. Der Trend der vergangenen vier Spiele sei positiv. Gerade gegen Israel bedürfe es keiner Extramotivation. "Wir haben ein Heimspiel, wollen effizient sein", gab der 31-jährige Salzburger die Marschroute vor. "Den Gegner kennen wir. Wir haben unsere Lehren gezogen aus dem Spiel in Israel."

Abgesehen von den jüngsten verletzungsbedingten Ausfällen habe seither auch im Kader von Teamchef Franco Foda personelle Konstanz Einzug gehalten. "Die Formation, das System auf dem Platz, das ist relativ konstant. Dadurch greifen auch die Automatismen", erklärte Baumgartlinger. "Wir haben ein hohes Niveau. Das wird uns aber auch nur etwas bringen, wenn wir gegen Israel gewinnen."

Der Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen ist neben Aleksandar Dragovic, David Alaba und Marko Arnautovic einer von vier Akteuren mit 70 oder mehr Länderspielen im ÖFB-Aufgebot. Die Blessuren einiger Stammspieler bereiten ihm noch keine schlaflosen Nächte. Neben dem wegen seiner Knöchelverletzung gar nicht angereisten Stefan Lainer könnten auch Alaba (Rippenverletzung) und Konrad Laimer (Adduktorenprobleme) für Israel ausfallen. "Wir haben im Juni und im September Ausfälle kompensiert", betonte Baumgartlinger. "Und auch jetzt ist es möglich."

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