Hunde- oder Kinderspielplatz?

Mütter haben große Angst vor Hundeattacken

Hunde- oder Kinderspielplatz?

Viele Mütter gehen mehrmals wöchentlich zum Spielplatz mit ihren Kindern. Doch nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch viele Sonnenhungrige und Frischluftfreunde, ebenso wie Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern findet man dort. Viele dieser Begegnungen mit Hundebesitzer und Hund verlaufen meistens recht gut.

Natürlich gibt es aber auch jene, die ihre Hunde jeglicher Größe ohne Leine frei laufen lassen und auch jene, die ihren Hund direkt neben die Schaukel ihr Geschäft verrichten lassen. Dass sind die Hundebesitzer die die Spielplatzordnung nicht einhalten bzw. vielleicht gar nicht einhalten wollen.  Denn spricht man sie an und fordert sie auf zur Ordnung wird man mit verbalen Attacken und Beleidigungen angegriffen.

Eine Antenne Salzburg Hörerin hat uns Folgendes geschildert:

 

Besorgte Mutter zu Hundeszene

"Ich bin mit meinen 3 Kindern auf dem Weg zum Spielplatz. Gerade dort angekommen, müssen wir an einer Gruppe Erwachsener, die teilweise auf dem Boden sitzen, vorbei. Mit dabei ist auch ein nicht angeleinter Hund ohne Maulkorb. Ich nehme also mein Dreijähriges auf die hundeabgewandte Seite des Kinderwagens. Mein 2 Monate altes Baby halte ich gerade im Arm. Routiniert und mit flottem Schritt passieren wir die Gruppe und als ich glaube, die heikle Situation ist vorbei, rennt der Hund von hinten auf meine Dreijährige zu. Ich kann ihn gerade noch mit dem Fuß (in meinen Händen liegt ja das Baby) wegschieben und mich zwischen die beiden positionieren. In meinem naiven Glauben an ein friedlichen Miteinander, erwarte ich nun ein Herbeilaufen und Zurückhalten des Hundes durch die Besitzer. Aber trotz des Hundeangriffs auf meine Tochter sehe ich mich nun mit Schimpftiraden der Hundebesitzer konfrontiert. Ich möchte an dieser Stelle nicht alles wiederholen, jedoch ein „Lass den Hund in Ruhe“ und „Verschwind“ sind noch die nettesten Aussagen gewesen."

Als sich unsere Hörerin unwohl und bedroht fühlte, rief sie die Polizei. Doch diese unternahm rein gar nichts. Doch warum eigentlich?

"Grundsätzlich sind wir nicht zuständig für die Verbote von Hunden in Parks. Da wär das Magistrat Salzburg zuständig. Für strafrechtliche Delikte ist natürlich die polizei zuständig.", so Nina Laubichler von der Salzburger Polizei.

 

"Können nicht überall sein"

Auch Johannes Greifeneder vom Magistrat Salzburg hat uns ein Statement abgegeben. "Es ist richtig, dass auf Spielplätzen ein generelles Hundeverbot besteht, unabhängig vom Leinenzwang und Beiskorbzwang. Dieses Hundeverbot auf Spielplätzen wird von unserem Ordnungsamt überwacht. Zuletzt waren die Kollegen am Pfingssonntag den ganzen Tag, unter anderem zur Kontrolle von Spielplätzen, unterwegs. Es ist allerdings klar, dass die Kollegen nicht überall sein können. Es gibt sehr viele Spielplätze in der Satdt Salzburg und wir müssen schon auch an die Einsicht von Hundehalter appelieren dies zu respektieren."

Nun ist die Politik gefordert diese Situation aufzulösen und für klare Fronten zu sorgen. Welche Plätze sind Kinderspielplätze und welche sind Hundespielplätze? Darüber hinaus sollte der Exekutive bzw. den Ordnungshelfern geeignete Mittel zur Verfügung gestellt werden, um tatsächlich eine Veränderung in die gewünschte Richtung bewirken zu können.

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