Hohe Pegelstände durch Regen

Großarl, Bad Hofgastein und Rauris

Hohe Pegelstände durch Regen

Allerdings: Die Warngrenze wurde gestern Vormittag nicht erreicht, in Großarl (196 cm), Bad Hofgastein (316 cm) und Rauris (248 cm) allerdings die Meldegrenze.

„Ursache für die auffallend erhöhte Wasserführung sind vor allem die Niederschlagsfelder in Oberkärnten, die von Süden her vereinzelt über den Alpenhauptkamm reichen und teils ergiebigen Regen bringen“, so Harald Huemer vom Hydrographischen Dienst des Landes Salzburg. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind zum Beispiel in Kolm Saigurn (Rauris) 100 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, während der Norden des Bundeslandes beinahe trocken blieb.

Hohe Schneefallgrenze macht Prognose schwierig


„Es wird aus derzeitiger Sicht erwartet, dass sich die Pegelstände von Rauriser, Gasteiner und Großarler Ache im Laufe des Sonntags zwischen Melde- und Warngrenze bewegen werden“, so Huemer. Allerdings: Die hohe Schneefallgrenze (2.000 Meter) könne zu schwer vorhersagbaren zusätzlichen Niederschlägen führen.

Flüsse unter Beobachtung

Auch heute noch stehen die Fließgewässer im Süden Salzburgs unter "strenger Beobachtung", so der Hydrographische Dienst des Landes. Laut dem Salzburger Landesfeuerwehrverband hat es in der Nacht aber keine weiteren Einsätze mehr gegeben, auch die Pegelstände sind vorerst zurückgegangen.

Alle Pegelstände in Salzburg aktuell auf der Webseite des Landes.

(Quelle: Landes-Medienzentrum)

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