Hofläden boomen in Salzburg

Regionalität wird wichtiger

Hofläden boomen in Salzburg

In Salzburg gibt es bereits jede Menge Hofläden, wie zum Beispiel Gerlys Hofladen in Mauterndorf, den Hofladen Fürstenhof in Kuchl, den Hofladen Liebmannhof in Maria Alm, den Pongauer Bauernladen in St. Johann oder den Bio Hofladen Ehrentrudishof in der Stadt Salzburg – Tendenz steigend. Das bestätigt auch Salzburgs Bauernbundpräsident Rupert Quehenberger: „Es trauen sich immer mehr Betriebe in diese Nische hinein. Sie haben einen sehr guten Zulauf, weil man mit regionalen Produkten jetzt gerade bei den Kunden sehr gut punkten kann. Diese Verkaufsart, wenn der Kunde also weiß, woher das Produkt kommt und wer dahinter steht, ist glaube ich eine sehr sympathische Art und Weise.“

Bauernbund-Präsident wünscht sich 119 Bauernläden im Bundesland

Quehenberger geht sogar noch einen Schritt weiter: „Unser Ziel ist es, dass wir in jeder Gemeinde einen solchen Laden mit regionalen Produkten haben.“ Dies sei zwar noch ein ordentliches Stück Arbeit, es sei aber dennoch wichtig, gesund und nachhaltig zu wachsen und nicht mit Gewalt.

„Die Leute wollen wissen, ob es den Schweinen gut geht“

Sperlbäuerin Maria Hillerzeder aus Anthering ist eine derjenigen, die sich „drüber getraut“ hat und ihre Produkte, wie Schweine- und Rindfleisch, ab Hof verkauft: „Wir waren früher ein Milchviehbetrieb und haben die Milch abgeliefert, aber wir wollten nicht immer größer werden und immer größere Maschinen anschaffen. Durch unsere eigene Vermarktung wollten wir auch den Preisdruck wegnehmen. Nun können wir unsere Preise selber bestimmen.

Und viele Kunden sind durchaus bereit, mehr Geld auszugeben. Laut Hillerzeder wollen die Leute wissen, wie es den Schweinen zu Lebzeiten geht. „Wenn die Qualität stimmt, nehmen die Kunden lieber etwas mehr Geld in die Hand, dafür kaufen sie vielleicht nur einmal die Woche Schweinefleisch, dann dafür aber ein hochwertiges Produkt“, so die Sperlbäuerin weiter.

Die Schweine beim Sperlbauern brauchen zum Wachsen durch die Freilandhaltung doppelt so lange wie Schweine in einem Stall, da sie sich viel bewegen und viel laufen. Das wiederum treibt die Futterkosten in die Höhe, weshalb dieses Schweinefleisch dann rund ein Drittel teurer ist, als jenes im Supermarkt.

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