Heute startet die nächste Runde

Stadt Salzburg: Parteiverhandlungen

Heute startet die nächste Runde

Raumplanung, Wohnen und Soziales stehen auf dem Verhandlungsplan. Schon im Vorfeld gibt es zwischen den Parteien unterschiedliche Ansätze, die für Zündstoff sorgen könnten. Vor allem beim Thema Wohnen gehen die Meinungen auseinander. SPÖ und Bürgerliste fordern etwa, dass die Stadt die Gemeinnützigen Wohnbauträger bei Grundstückskäufen unterstützt, so SPÖ-Vizebürgermeister Bernhard Auinger: „Die Stadt müsste 2,2 Millionen Euro pro Jahr an Grundstückskostenzuschuss für die Gemeinnützigen leisten. Damit könnten hundert Sieben-Euro-Wohnungen pro Jahr ermöglicht werden, das heißt für die nächste Funktionsperiode 500 Sieben-Euro-Wohnungen. Ich glaube, das wäre ein sehr guter Beitrag zu mehr leistbarem Wohnen.“

Bürgermeister Preuner gegen Auingers Pläne

Laut Auinger ist dieses Modell bereits von den Gemeinnützigen auch durchgerechnet worden. ÖVP Bürgermeister Harry Preuner hält von diesem Modell nichts: „Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich es nicht für sehr sinnvoll halte, das Geld auszugeben und Grundstücke zu kaufen, denn dann würden die Preise noch mehr ansteigen. Wobei ich mir auch die Frage stelle, welche Grundstücke das sein sollen, denn weder wir noch die Gewerblichen oder die Gemeinnützigen bekommen noch Grundstücke. Also da wird man andere Wege beschreiten müssen, um ans Ziel zu kommen, Stichwort: Bestandswohnungen.“

Ein Ziel eint alle Parteien, dass mehr günstige Wohnungen geschaffen werden müssen. Wie – das wird heute für Diskussionsstoff sorgen.

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