Heuer Zecken- und Gelsenjahr?

Insekten-Alarm

Heuer Zecken- und Gelsenjahr?

In den nächsten Tagen und Wochen wird sich entscheiden, ob wir ein starkes Zeckenjahr bekommen oder nicht. Nach dem warmen und feuchten Wetter der letzten Tage sind die Zecken auf jeden Fall aktiv geworden. Wir haben uns entschlossen, mit ein paar Mythen rund um die grausigen Viecher aufzuräumen und haben dazu den Hausarzt Guido Lehner befragt.

Sind die Zecken in den letzten 30 Jahren mehr geworden?

Lehner ist sich sicher: "Ja auf jeden Fall sind die Zecken mehr geworden. Je wärmer es wird, desto mehr Zecken wird es geben. Jedoch denke ich nicht, dass die Zecken aggressiver geworden sind. Sie lauern in der Wiese und in den Gräsern und warten auf 'Frischfleisch'."

Soll man beim Entfernen Wachs und Öl verwenden?

Der Experte sagt nein: "Wenn man Wachs oder Öl über die Zecke gibt, dann erstickt die und stirbt relativ kläglich. Er kann sich während dem Sterbeprozess übergeben und dieses Übergeben des Darminhaltes der Zecke kann die Infektionsgefahr vor allem mit Borrelien erhöhen."

Wie sollte man die Zecke am besten Entfernen?

"Die Wahrscheinlichkeit, dass sie beim Drehen abreißt, ist groß. Man sollte zuerst die Zecke vorsichtig anheben, dabei merkt man, dass die Haut leicht mitgeht. Wenn man dann Glück hat, lässt die Zecke los und man kann sie problemlos mit dem Beißwerkzeug aus der Haut entfernen", so Lehner.

Sind die Zeckenzangen wirklich so gut?

Lehner warnt: "Bei der Zeckenzange kommt es wirklich darauf an, wie spitz sie vorne ist, wie gut sie greifen kann und wie schmal dieser Greifbereich ist. Bei den Plastikzangen ist es sehr gefährlich, dass die Zecke gequetscht wird. Optimal ist es, wenn man die Zecke direkt an der Haut greift und entfernt."

Geheimtipp gegen Zecken

Wenn man regelmäßig Schwarzkümmelöl zu sich nimmt, dünstet man einen Geruch aus, den die Zecken gar nicht lieben, so der Experte.

 

Wie schaut es nun mit Gelsen aus?

Experten geben zum jetzigen Zeitpunkt Entwarnung. Denn Mückenplagen kommen meistens erst dann, wenn es Überschwemmungen oder Hochwasser gibt und davon sind wir bis jetzt verschont geblieben. Gelsen sind trotzdem extrem lästig. Deswegen haben wir hier die besten Tipps und Tricks gegen Gelsenstiche für euch zusammengefasst:

  • Spucke - Viele Leute schwören darauf. Einfach den Stich mit der eigenen Spucke einreiben. Der kühle Speichel verdampft auf der Haut und lindert den Juckreiz.
  • Natürliche Öle wie Johanneskraut-, Eukalyptus-, Lavendel- oder Nelkenöl in einer geruchlosen Tube mischen und auf der Haut auftragen.
  • Honig - Der süßen Honig schmeckt nicht nur lecker, sondern lindert auch die Schwellung.
  • Essig - Essig auf die Einstichstelle auftragen, dadurch soll der Juckreiz gelindert werden.
  • Wunde aufstechen - Für alle, die nicht so schmerzempfindlich sind: Stich aufstechen und Salz darüber streuen, oder Gift herausdrücken. Danach mit einem Desinfektionstuch abwischen.
  • Zitrone - Zitronenscheibe auf den Stich einreiben.
  • Gemüse - Mit der Schnittfläche einer Kartoffel die Wunde einreiben.
  • Eiswürfel - Die Schwellung eine Minute lang mit dem Eiswürfel einreiben. Das kühlt den Stich und dadurch soll die Schwellung auch schneller wieder zurückgehen.
  • Sauna - Hitze hilft gegen das Insektengift.
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