Hausdurchsuchung im Büro Schaden

Paukenschlag im Salzburger Finanzskandal:

Hausdurchsuchung im Büro Schaden

Hintergrund der Hausdurchsuchung war, dass das Land Salzburg 2007 von der Stadt sechs negativ bewertete Zinstauschgeschäfte übernommen hat. Der Verdacht besteht darin, dass diese Geschäfte zum Übergabezeitpunkt stark im Minus gestanden sein könnten. Was die Akteure der Stadt aber bestreiten. Sollte man aber davon gewusst haben, hätte sie theoretisch dem Land wissentlich einen Schaden zugefügt oder zumindest dazu beigetragen. Wie hoch der Verlust für das Land bei der Auflösung der Geschäfte tatsächlich war ist unklar. Laut den Salzburger Nachrichten wird Schaden seit gestern auch als Beschuldigter geführt. Ihm wird die Beteiligung an der Untreue vorgeworfen.

Den Deal für die Stadt hat damals Bürgermeister Schaden unterzeichnet, im Visier der Ermittler stand aber die ehemalige Referatsleiterin in der Finanzabteilung Monika Rathgeber. Sie bestritt allerdings, den Deal eingefädelt zu haben. Und Schaden meinte, die Finanzabteilung hätte damals Interesse an den Geschäften - von denen man sich ohnehin trennen wollte - gezeigt. Die Übernahme sei auf jeden Fall nicht auf politischen Wunsch oder Weisung erfolgt.

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