Flüchtlingsstandorte werden winterfest gemacht

Stadt, Land und Einsatzorganisationen

Flüchtlingsstandorte werden winterfest gemacht

Bei den Flüchtlingsstandorten handelt es sich nicht um Dauerquartiere, sondern um sogenannte Transitquartiere, dennoch wird überall Vorsorge getroffen, um die Menschen für mehrere Stunden würdevoll unterzubringen.

"Es ist großartig zu sehen, wie hier Hand in Hand zusammengearbeitet wird und auch wie viel Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung vorhanden ist, um ein gutes Zeichen zu setzen und den Flüchtlingen eine menschenwürdige Weiterreise zu ermöglichen. Gemeinsam mit den freiwilligen und vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ist es gelungen, die anfänglich ungeordneten Zustände zu ordnen", so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer heute, Mittwoch, 7. Oktober.

"Wir haben beispielsweise am Grenzübergang zu Freilassing beheizbare Zelte aufgestellt, wir werden die Notunterbringung der ehemaligen Autobahnmeisterei in Salzburg-Liefering mit einer frostsicheren Wasserversorgung ausstatten", so Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, der sich auch beim Land für die sehr gute Kooperation bedankte. Es werde auch in den nächsten Wochen gemeinsam Aufgabe sein, die Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Deutschland möglichst professionell und rasch zu begleiten und andererseits das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten, so Schaden weiter.

"Wir haben rund 2.000 Isomatten und Schlafsäcke organisiert, auch eine große Menge an warmer Kleidung ist bereits vorhanden", betonte Caritas-Direktor Johannes Dines zur aktuellen Situation.

Zurzeit werden allgemeine Reinigungs- und Hygienearbeiten durchgeführt und die technische Infrastruktur wie die Sanitäranlagen und Beheizung vorrangig bei der Notunterkunft in der ehemaligen Autobahnmeisterei verbessert. Dort wurde zudem auch eine Krankenstation eingerichtet. Künftig stehen vier Kinderärzte, darunter ein syrischer Arzt, zur Verfügung.

Aktuell waren heute, Mittwoch, Vormittag 250 Flüchtlinge am Salzburger Hauptbahnhof, in der Notunterkunft Autobahnmeisterei 84 und an der Grenze 180 Flüchtlinge. Das geht aus dem aktuellen Bericht der Einsatzleitung hervor.

Wie man sich darüber hinaus für Flüchtlinge engagieren kann, darüber kann man sich auf der Website des Landes "Salzburg hilft" informieren. Ob und welche Sachspenden beziehungsweise Bekleidung für die Flüchtlinge gebraucht werden und wo sie abgegeben werden können, auch in Hinblick auf die Wetterlage, darüber informiert die Website der Caritas. Zu dieser Landeskorrespondenz steht auch ein Video zur Verfügung, das im Internet abgerufen werden kann.

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