Erster Bus ohne Fahrer kurvt durch Salzburg

Testfahrt in der Altstadt

Erster Bus ohne Fahrer kurvt durch Salzburg

Der Bus sieht ähnlich aus wie ein Postbus, jedoch sehr modern und nur etwa zehn Meter lang. Er bietet elf Sitz- und vier Stehplätze. Im Vergleich zu den O-Bussen fährt der selbstfahrende Minibus mit 20 km/h deutlich langsamer. Es ist zunächst schwer zu erkennen, wo vorne und hinten ist, da der Fahrersitz und das Lenkrad fehlen.

Vorerst nur einen Tag in Salzburg
Der Minibus ist zunächst nur heute für die Testfahrten in Salzburg. Zwischen 10 und 17 Uhr besteht die Möglichkeit, bei einer Testfahrt dabei zu sein. Jedoch wird darüber diskutiert, den modernen Bus in Zukunft als lokalen Zubringer für den öffentlichen Nahverkehr in Betrieb zu nehmen. Der selbstfahrende Bus wäre ein kostengünstiger Zubringer für abgelegene Ortschaften, die bisher nicht lukrativ sind aufgrund der Personalkosten. Das aktuelle Busnetz soll durch selbstfahrende Busse also nicht ersetzt, sondern verstärkt werden.

Sensoren nehmen Hindernisse wahr
Hindernisse werden durch Laser-Signale, die an die Umgebung des Busses ausgesendet werden, ausfindig gemacht. Mit GPS und Kameras ausgestattet kann der Bus ohne Chauffeur auskommen. Bei den Testfahrten heute ist jedoch ein Techniker mit dabei, der den Bus im Notfall sofort stoppen kann.

Teure Testfahrt 
Die heutige Testfahrt und die Anlieferung des Busses in einem Lastwagen kosten etwa 20.000 Euro. Nach den Testfahrten wird der Bus zunächst wieder nach Frankreich zurückgebracht.

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