Erschöpfter Bergsteiger geborgen

Bad Gastein

Erschöpfter Bergsteiger geborgen

Bergretter stiegen zu ihm auf und begleiteten ihn zurück zum Niedersachsenhaus.

Der Bergsteiger war gestern zum Niedersachsenhaus aufgestiegen und hat dort im Winterraum übernachtet. Am Dienstag in der Früh machte er sich in Richtung Schareck auf. "Auf nicht ganz halber Strecke, unterhalb des Neunerkogels, konnte er auf zirka 2.700 Meter Seehöhe nicht mehr weiter", schilderte Gerhard Kremser, Bezirksleiter der Bergrettung im Pongau. Der Schnee war 30 bis 40 Zentimeter tief, und es war teilweise eisig. Der Mann setzte gegen 10.00 Uhr mit seinem Mobiltelefon einen Notruf ab.

Fünf Bergretter der Ortsstelle Bad Gastein und der Polizeihubschrauber Libelle rückten aus. Wegen des immer stärker werdenden Föhns konnte der Hubschrauber nicht bis zu dem Erschöpften fliegen. Deshalb wurden drei Bergretter, darunter Ortsstellenleiter Roland Pfund, bis unterhalb des Niedersachsenhauses geflogen. Anschließend stiegen sie zu Fuß zu dem 46-Jährigen auf. "Er war gut ausgerüstet, hat die Verhältnisse aber unterschätzt", sagte Kremser.

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