Die Wahlgeschenke der Parteien

Von Bleistift bis Eiskratzer

Die Wahlgeschenke der Parteien

Langfristig nutzbare Geschenke bei der FPÖ

Um den potenziellen Wählern länger in Erinnerung zu bleiben, verteilt die FPÖ nicht nur Broschüren, Stifte und Gummibärchen für die Kinder, sondern auch einen Kochlöffel und eine Parkscheibe. Der Sinn dahinter ist der, dass mehr und vor allem länger andauernde Aufmerksamkeit geschaffen werden soll.

Verspielt und süß bei den Grünen

Auch bei den Grünen gibt es das Übliche zu holen, wie etwa Zündhölzer und Bleistifte, was aber keine andere Partei anbietet sind Jojos (Zielgruppe Kinder oder vielleicht auch verspielte Erwachsene?) und einen Bio-Honig in kleinen Gläschen. Womit sie sich weiters unterscheiden ist der Radsitzschutz in Grünen-Look.

ÖVP an Schnupfenzeit ausgerichtet

Kekse, Tee und Taschentücher bekommt man bei der ÖVP. Die Idee dahinter war wohl, den trotz frühlingshaftem Wetter noch vielfach anzutreffenden verschnupften Nasen auszuhelfen und sie so als Wähler zu gewinnen. Bei Hausbesuchen bekommen die Menschen Mikadostäbe geschenkt, außerdem werden Feuerzeuge verteilt.

Gemsichtes bei der SPÖ

Zum einen setzt die SPÖ auf Süßigkeiten wie Mannerschnitten und Schokotaler, zum anderen auf Objekte für den täglichen Gebrauch, wie Einkaufstaschen, Eiskratzer und Anzündhilfen. Die klassischen Wahlzuckerl fehlen bei der Partei Heinz Schadens natürlich auch nicht: Feuerzeug und Kugelschreiber.

Neos auf den Lippen

Die rosa Partei will und kann auch aufgrund des geringeren Budgets die Wähler nicht ertränken in Geschenken, jedoch gibt es bei ihnen als besonderes Zuckerl ein Lippenbalsam, mit dem Hintergedanken, die Wähler "wachzuküssen". Weiters verteilen sie Kugelschreiber, Feuerzeuge, Blöcke und zum Hervorheben wichtiger Gedanken Textmarker.
 

Restliche Parteien stechen durch ungewöhnliche Wahlgeschenke hervor

Die Liste Tatzl setzt ihre viel propagierte "Handschlagqualität" in den Wahlzuckerln um, beispielsweise werden Handsemmeln und -schuhe verteilt. Außerdem bekommt jeder potenzielle Wähler eine Busfahrkarte. Das Team Salzburg von Eduard Mainoni zählt auf die schon bekannten Schokotaler, fällt aber vor allem durch die Vergabe von Desinfektionsspendern auf. Darüber hinaus verteilen sie am kommenden Weltfrauentag kleine Blumenstöcke im Europark an die weiblichen Besucher. Für Salzburg von Christoph Ferch hatte kein Budget für besondere Wahlzuckerl, sie wollen allein durch die Informationsmaterialien überzeugen.

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