Die Aufräumarbeiten gehen weiter

Nach Unwettern

Die Aufräumarbeiten gehen weiter

Nicht nur die Feuerwehren sind bei den Aufräumarbeiten nach den schweren Unwettern im Pongau, Pinzgau und Lungau im Einsatz. In Großarl zum Beispiel hilft auch das Bundesheer fleißig mit.

Schäden nach Unwettern

Nach den schweren Unwettern war Matsch in die Häuser eingedrungen, riesige Felsbrocken sind mit heruntergeschwemmt worden. Sogar ein Wohnmobil wurde mitgerissen. Auch ein Bushaltestellen-Häuschen wurde unter den Massen begraben. Mit gewaltigem Engagement haben die jungen Präsenzdiener die letzten Tage aufgeräumt. Sie sind auch, falls es wie vorhergesagt, wieder zu starken Niederschlägen kommt, erneut bereit, alles zu geben.

Eindrücke eines Helfers

Einer, der in den letzten Tagen mit aller Kraft mitgeholfen hat, ist Florian Hiebl aus Radstadt. Der 20-Jährige absolviert gerade seinen Grundwehrdienst in St. Johann. Florian Hiebl schildert seine Eindrücke im Antenne-Interview: „Wir sind seit Montag da, um bei den Aufräumarbeiten nach den schweren Murenabgängen zu helfen. Als wir angekommen sind, war es schockierend für uns alle, weil wir einen Meter im Schlamm gestanden sind. Am Anfang haben wir uns schon gedacht, dass das eine lange und harte Aufgabe für uns wird. Aber wir sind 40 Leute und haben alle super zusammengeholfen, Gas gegeben und darum fast alles in zweieinhalb Tagen geschafft.“

Die Hauptaufgabe des Bundesheers war es, den Matsch und das Geröll mit den Händen und Schaufeln in Kübel zu schöpfen und so die Häuser wieder frei zu räumen. Zum Schluss konnten sogar Bagger den letzen Rest herausholen.

Natürlich waren die letzten Tage extrem kräfteraubend - das sagt auch Florian Hiebl: „Es waren sicher ein paar anstrengende Tage, aber man macht das ja auch gern, um den Leuten zu helfen, denn das ist ja das Schöne an dem Ganzen.“

Die Hausbewohner haben sich schon sehr herzlich bedankt. Auch Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat ausrichten lassen, dass er sehr stolz auf die Arbeit der Präsenzdiener sei. „Das gibt einem auf jeden Fall wieder neue Kraft, dass man wieder ordentlich weiterarbeiten kann.“

Boden ist gesättigt

Nun kann man nur hoffen, dass die erwarteten Niederschläge in den nächsten Tagen nicht all zu heftig ausfallen. Schon eine geringe Niederschlagsmenge könnte erneut zu Murenabgängen und Hangrutschen führen, da die Böden bereits gesättigt sind, erklärt nämlich Norbert Paßrucker, Katastrophenschutzreferent für den Pongau.

Diashow Aufräumarbeiten

Großarl

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