Debakel bei Damen - ÖSV Adler gut

Ski Alpin und Skispringen

Debakel bei Damen - ÖSV Adler gut

Ski-Alpin

Den Überraschungseinlauf mit der Französin Tessa Worley als Riesentorlauf-Siegerin vor Nina Löseth (NOR) sowie Sofia Goggia (ITA) hat am Samstag die alpine Weltcuppremiere in Killington im US-Bundesstaat Vermont gebracht. Bei grenzwertigen Pisten- und Wetterbedingungen, aber vor US-Rekordkulisse mit 16.000 Zuschauern kassierten die ÖSV-Damen eine Schlappe. Beste war Michaela Kirchgasser als 16.

Das schlechteste Riesentorlauf-Ergebnis seit Maribor 2002 (17. Renate Götschl) hätte nicht sein müssen. Denn Österreichs Hoffnung Stephanie Brunner wurde den Vorschuss-Lorberen zunächst gerecht und verschaffte sich trotz Startnummer 18 und widriger Pistenbedingungen als Halbzeit-Vierte eine hervorragende Ausgangsposition. Mit überlegener Bestzeit schied die 22-jährige Tirolerin aber in der Entscheidung aus, statt wenige Wochen nach Platz vier in Sölden erstmals auf das Podest zu fahren.

Das mit einem Riesenaufwand an Geld, Technik und Personal sichergestellte, erste Weltcuprennen an der US-Ostküste seit 25 Jahren hatte neben der größten Zuschauerkulisse bei einem US-Weltcuprennen einiges zu bieten.

Weiter geht es heute Nachmittag mit dem Slalom:

27.11.2016 | Slalom (15.30 / 18.30 Uhr MEZ): Stephanie Brunner, Ricarda Haaser, Katharina Huber, Elisabeth Kappaurer, Michaela Kirchgasser,  Katharina Gallhuber, Julia Grünwald, Bernadette Schild, Rosina Schneeberger, Katharina Truppe

Weltcup-Auftakt der Skispringer

Mehr als sechs Jahre nach seinem bisher einzigen Podestplatz hat es Manuel Fettner im Skisprung-Weltcup wieder unter die ersten drei geschafft. Der 31-Jährige landete am Samstag in Ruka wie bei seiner Premiere in Oberstdorf an der dritten Stelle, 16,3 Punkte hinter dem deutschen Sieger Severin Freund. Der Norweger Daniel-Andre Tande (+11,6) wurde Zweiter.

Weltcup-Auftakt: Erster Sieg für Domen Prevc

Doppel-Staatsmeister Fettner gelang es, seine gute Form von der Matte auch auf Schnee auszuspielen. Nach guten Trainingsleistungen wurde er am Freitag beim Saisonauftakt Vierter, 24 Stunden später gelang der Sprung auf das Stockerl. "Es war ein richtig cooler Tag. Ich konnte mich im zweiten Durchgang steigern, obwohl ich mir zuerst gedacht habe, 'das war zäh'", sagte Fettner im ORF-TV nach Sprüngen auf 136 und 133,5 Meter.

Im Gegensatz zum Vortag verbesserte sich der Routinier im Finale um einen Platz und ist auch in der Gesamtwertung Dritter hinter Freund und Vortagssieger Domen Prevc (SLO). Dabei hatte sich Fettner im Sommer vermehrt seinem Management-Studium gewidmet und "das Skispringen auf die wesentlichen Sachen reduziert", wie er vor dem Auftakt sagte.

Für die Skiadler geht es gleich nächstes Wochenende in Deutschland weiter.

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