Das kostet sie in Salzburg

Kinderbetreuung

Das kostet sie in Salzburg

„Der Ausbau einer qualitativ hochwertigen, bedarfsorientierten und leistbaren Kinderbetreuung ist ein familienpolitischer Schwerpunkt meiner Tätigkeit. Daten und Fakten sind eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen“, erklärte Landesrätin Andrea Klambauer zur aktuell vorliegenden Broschüre.

Sie enthält neben Informationen zu den 573 untersuchten Betreuungseinrichtungen (Kleinkindgruppen, Kindergärten, alterserweiterte Gruppen, Horte, Schulkindgruppen und alterserweiterten Kindergartengruppen) und den betreuten Kindern auch die durchschnittlichen Elternbeiträge pro Monat, aufgeschlüsselt nach Betreuungsausmaß, Betreuungsform und Trägerschaft sowie andere damit in Verbindung stehende Ausgaben wie Essensbeiträge. Nicht erfasst wurden Kinder bei Tageseltern und die schulische Nachmittagsbetreuung.

Intensive Betreuung hat ihren Preis

Die mittleren Elternbeiträge der verschiedenen Betreuungsformen unterscheiden sich erwartungsgemäß sehr deutlich. Am niedrigsten sind die mittleren Elternbeiträge für die ganztägige Betreuung ­ abgesehen von der Schülerbetreuung, die eine Sonderstellung einnimmt ­ im Kindergarten mit 95 Euro, gefolgt von den alterserweiterten Gruppen mit 175 Euro und den Kleinkindgruppen mit 300 Euro. Für die ganztägige Betreuung von Schülerinnen und Schülern in Horten, alterserweiterten Kindergartengruppen und Schulkindgruppen sind durchschnittlich 90 Euro zu veranschlagen. „Die Unterschiede erklären sich durch den unterschiedlich hohen Betreuungsaufwand. Tendenziell sind öffentliche Einrichtungen günstiger als private“, erläutert Statistikerin Christine Pichler.

Je öffentlicher, desto günstiger

Weiters zeigen sich deutliche Unterschiede bei den Kleinkindgruppen und den alterserweiterten Gruppen zwischen der Stadt Salzburg und den Landregionen. So beträgt der mittlere Tarif bei den Kleinkindgruppen in der Stadt Salzburg 393 Euro, im Lungau, Pongau und Pinzgau 201,2 Euro und im Flachgau und Tennengau hingegen nur 127 Euro. Die Tarife der alterserweiterten Gruppen liegen mit 415 Euro in der Stadt Salzburg und 134,5 Euro (Flachgau, Tennengau) beziehungsweise 138 Euro (Lungau, Pinzgau, Pongau) in den Landbezirken sogar noch weiter auseinander. „Auch hier ist der Anteil an öffentlich geführten Einrichtungen für den Preis entscheidend“, so Pichler. Bei den Kindergärten gibt es hingegen nur geringe Unterschiede. Einem mittleren Tarif von 95 Euro in der Stadt Salzburg stehen 83,4 Euro im Flach- und Tennengau und 78 Euro in den südlichen Landesteilen gegenüber.

Rabatte bei geringem Einkommen und für Geschwister

Bei der Befragung über die Beiträge wurde auch erhoben, ob die Elterntarife in der Einrichtung nach sozialen Kriterien wie Einkommen und Haushaltsgröße gestaffelt werden und wie hoch die maximale Ermäßigung ist. In 189 der insgesamt 573 Betreuungseinrichtungen, das sind 33 Prozent bzw. rund ein Drittel, sind die Tarife sozial gestaffelt. Ebenfalls wurde erhoben, ob Geschwisterrabatte gewährt werden. Konkret bieten 377 oder 65,8 Prozent der insgesamt 573 Einrichtungen solche Geschwisterrabatte (für das zweite Kind) an, die bis 100 Prozent reichen.

Die Hälfte isst betreut zu Mittag

In 516 (90,1 Prozent) der insgesamt 573 Betreuungseinrichtungen besteht die Möglichkeit, das Mittagessen zu konsumieren. Dieses Angebot wird von knapp mehr als der Hälfte aller betreuten Kinder in Anspruch genommen. Die durchschnittlichen Kosten für das Mittagessen liegen bei 3,20 Euro pro Tag und 63,90 Euro pro Monat.

Quelle: Land Salzburg

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