Das können Smartwatches

Mehr als ein Pulsmesser

Das können Smartwatches

Nächsten Montag will Apple seine, bereits letztes Jahr vorgestellte, Smartwatch - die Apple Watch – in das Rampenlicht rücken. Bevor der Verkauf im April startet wird alles rund um die Uhr vorgestellt. Angefangen vom Preis bis hin zu allem was das sogenannte „wearable“ sonst noch drauf hat.

Was können Smartwatches?

 Bis jetzt hat es eher den Anschein gehabt, dass die ganze Sache rund um die Hightech-Uhren noch eher unausgegoren wirkt bzw. die oft angepriesene Funktion auf der Messung biometrischer Daten des Trägers beruht. So ist es aber  dann doch nicht. Mittlerweile zeigen sich die Uhren als durchaus omnipotent. Ob das Anzeigen von Mails, SMS, Anrufen etc. alles geht mittlerweile, selbst telefonieren oder navigieren ist möglich (natürlich auch inkl. Fitnesstreckern zum überwachen der Laufstrecken oder der Schlafgewohnheiten…). Was sich aber wohl so schnell nicht ändern wird – ohne passend Smartphone bringt einem die Uhr herzlich wenig. Es gibt zwar Stand-Alone-Versionen, also Uhren mit eigener Simcard, aber aufgrund des kleinen Displays und der teils fummeligen Bedienung stellen sie trotzdem keine Gefahr für unsere liebgewonnenen Smartphones dar. 

Was werden sie können?

Während sich die Uhren als praktische Helfer für all jene erweisen, die schnell wissen wollen wer da grad anruft (ohne in die Hose oder Handtasche greifen zu müssen) gibt es bereits weitaus futuristische Überlegungen was die Uhren uns sonst noch abnehmen sollen. Mit NFC, der selben Technik wie für Smartphones, soll die Uhr zur Brieftasche werden. Auch hier ist es praktisch eine Erleichterung für Bewegungsmuffel. Anstatt nach seiner Brieftasche zu suchen, einfach Uhr zur Kasse halten und fertig. Das klingt ja noch ganz nett und mit der schon vorhandener Technik auch machbar. Lustiger wird’s wenn die Uhr zur Fernbedienung oder zum Schlüssel mutiert. So soll es bald möglich sein Haus- Auto oder Hoteltüren mittel Smartwatch zu öffnen und dann solche Spielereien wie Licht und etc. direkt über das eigene Handgelenk zu steuern. LG setzt sowieso noch einen drauf und probiert sich mit einer Smartwatch an einem Autoschlüssel ähnlich wie bei „Night Rider“. Das Auto soll praktisch per Knopfdruck auf der Uhr automatisch zu seinem Besitzer fahren (natürlich die entsprechende Technik im Auto vorausgesetzt – an der wird aber auch schon gebastelt).

Purist oder Technikfreak

Das größte Problem der intelligenten Uhren? Bis jetzt sind sie bei der Masse noch nicht so wirklich angekommen. Deswegen besteht die Arbeit hauptsächlich darin, die Uhren für alle so attraktiv wie möglich zu gestalten (die Technik ist eh ca. bei allen die Gleiche). Ein Vorhaben, bei dem die Designgurus von Apple sicher einen großen Teil beisteuern werden. Übrigens eine richtige Smartwatch – nicht nur einen Bewegungsmesser - gibt es bereits in den älteren Fassungen ab 100 Euro. Die neuen Modelle liegen bei ca. 250. Und für die, die sich auf Apple Produkte freuen, die Apple Watch fängt wahrscheinlich ab 350 Euro an (nach oben sind Preise bis 10.000 Euro angegeben. Was aber wohl am jeweiligen Zusatzmaterialien liegen wird). 

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