Das große Aufräumen nach dem Föhnsturm

Die Feuerwehr im Dauereinsatz:

Das große Aufräumen nach dem Föhnsturm

Der Föhnsturm hat gestern für zahlreiche Feuerwehreinsätze in Salzburg gesorgt. Betroffen war und ist weiter vor allem Bad Gastein. Bäume sind auf Häuser und Stromleitungen gestürzt, Dächer wurden weggerissen und Brandmeldeanlagen wurden ausgelöst. Aufgrund des Sturms wurden keine Personen mehr auf die Dächer gelassen.

Trotz Sperre der Kötschachtalerstraße ist es ausgerechnet dort am Abend zu einem schweren Unfall gekommen. Der Wagen eines 78-jährigen Belgiers wurde von einem Baum getroffen. Seine Frau am Beifahrer wurde schwer verletzt.

Verletzt wurde durch den Föhnsturm auch ein Bewohner in Niedernsill. Das Blechdach eines Sägewerkes wurde in die Luft geschleudert, über die Gleise, die Salzach und mehrere Wohnhäuser getragen. Schließlich sind die Blechteile gegen eine Fassade eines Mehrparteienhauses gekracht. Dort ist ein 25-jähriger Bewohner am Balkon gewesen, um Gegenstände vor dem Wind zu sichern. Das Balkongeländer wurde weggerissen und der 25-Jährige wurde gegen die Hauswand gedrückt und verletzt.

Auch im Lungau waren die Einsatzkräfte wegen des Föhnsturms im Einsatz. In St. Michael sind mehrere Bäume auf die Gemeindestraße und auf ein Dach ein Einfamilienhaus gekracht. Der Lungauer Ortsteil Fell war über Stunden ohne Strom. Ein Baumwipfel ist auf eine Stromleitung gefallen. Die Feuerwehren und Mitarbeiter der Salzburg AG haben Sofortmaßnahmen getroffen, weil es aber zu gefährlich war, werden die Arbeiten erst heute weitergeführt.

Das Ausmaß der Schäden wird sich heute erst im Laufe des Tages zeigen. Der Föhn hat mittlerweile nachgelassen und es ist windstill.

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