Das Starthilfe-Einmaleins

Batterie leer? Der Klassiker

Das Starthilfe-Einmaleins

Batterie leer? Es ist der Klassiker im Winter – und gleichzeitig Pannenursache Nummer eins bei niedrigen Temperaturen. Auf der sicheren Seite ist, wer die Pannenhilfe ruft. Oft geht nämlich die Batterie bei Minusgraden kaputt und muss getauscht werden. Ist die Batterie noch in Ordnung, kann mittels Starthilfe geholfen werden. "Wer mit Starterkabeln Strom gibt oder bekommt muss vorsichtig sein. Falsche Handhabung kann teure Elektronikschäden verursachen", erklärt Herbert Thaler, Leiter der Pannenhilfe beim ÖAMTC Salzburg. Er hat die wichtigsten Tipps für die Starthilfe mit Starterkabeln zusammengefasst:

Spannung prüfen: Wichtig ist, dass die Nennspannung beider Autobatterien ident ist (in der Regel zwölf Volt). Die Fahrzeuge dürfen einander nicht berühren, außerdem müssen Motor und alle Stromverbraucher (beispielsweise Radio und Licht) des Spender-Kfz abgeschaltet sein. "Es empfiehlt sich, Starthilfekabel mit Überlastungsschutz zu verwenden", rät der ÖAMTC-Experte.

Richtiges Verbinden: Der erste Schritt ist, ein Ende des roten Starthilfekabels an den Pluspol (+) der entladenen Batterie zu klemmen. Das andere Ende wird anschließend an den Pluspol der Spenderbatterie angeschlossen. Danach folgt der Anschluss des schwarzen Kabels an den Minuspol (-) der Spenderbatterie. Dieses Kabel wird dann beim Fahrzeug, das Starthilfe benötigt, noch mit einem unlackierten Metallteil oder dem Motorblock selbst verbunden. "Den Minuspol der entladenen Batterie darf man keinesfalls mit dem Kabel berühren. Wenn das passiert, könnte sich durch Funkenflug Knallgas entzünden", warnt Thaler.

Starthilfe geben: Sind diese Schritte durchgeführt, wird der Motor des Spenderfahrzeugs und anschließend der des anderen Autos gestartet. Der ÖAMTC-Techniker rät, gleich danach beim Kfz mit der leeren Batterie einen starken Verbraucher, beispielsweise die Heckscheibenheizung, einzuschalten. "Die Verbindung zwischen den Autos sollte eine halbe Minute lang aufrecht bleiben. Das schont die Elektronik", so der ÖAMTC-Techniker.

Ordentlich aufladen: Nun kann der Motor des Spenderfahrzeugs wieder abgestellt werden. Wenn der Motor des anderen Autos weiterläuft, kann man die Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder entfernen. "Im Winter ist es ratsam, mindestens eine Stunde außerhalb von Stadtgebieten zu fahren, um die Batterie soweit aufzuladen, dass das Auto aus eigener Kraft anspringt", empfiehlt der ÖAMTC-Experte. Stirbt der Motor beim Abbauen der Starthilfekabel ab, ist übrigens entweder die Batterie oder die Lichtmaschine defekt. Dann bleibt nur mehr ein Anruf bei der Pannenhilfe.

Einen abschließenden Tipp hält Herbert Thaler noch bereit: "Im Fachhandel gibt es leistungsfähige, tragbare Akkupacks mit Kabel und Zangen. Damit kann auch ohne Spenderfahrzeug und an unzugänglichen Stellen Starthilfe gegeben werden", erklärt Kerbl. Bei dieser Variante sei auch das Risiko von Elektronikschäden geringer.

Quelle: ÖAMTC

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt SOUL ASYLUM RUNAWAY TRAIN
Nächster Song TALK TALK / IT'S MY LIFE

Fotoalbum 1 / 28

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum