Bullen besiegen die Hütteldorfer

3:2 Sieg

Bullen besiegen die Hütteldorfer

Meister Red Bull Salzburg ist auch nach der 16. Runde Bundesliga-Tabellenführer. Der Titelverteidiger gewann am Sonntag einen packenden Schlager bei Rekordchampion Rapid knapp mit 3:2 (1:1) und setzte sich zwei Punkte vor Sturm Graz an die Spitze. Der Abstand auf die drittplatzierten Hütteldorfer beträgt nach dem 17. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage bereits acht Zähler.

Hwang Hee-chan (45.+2), Andreas Ulmer (46.) und Reinhold Yabo (50.) sorgten vor 25.300 Zuschauern im Allianz-Stadion für die Entscheidung und dafür, dass Salzburg nun schon zehn Pflichtspiele gegen Rapid unbesiegt ist. Für die Wiener waren Tore von Dejan Ljubicic (28.) und Giorgi Kvilitaia (76.) zu wenig, sie gingen nach zwölf Pflichtpartien ohne Niederlage wieder einmal als Verlierer vom Platz. Der Abstand auf den Vierten Admira schmolz auf vier Punkte.

Beide Trainer überraschten mit doch etwas ungewöhnlichen Aufstellungen. Rapid-Trainer Goran Djuricin bot Philipp Schobesberger an vorderster Front auf und Joelinton in einer defensiveren Rolle dahinter. Der zuletzt leicht angeschlagene Louis Schaub saß zu Beginn nur auf der Bank. Salzburg begann mit Paulo Miranda, Marin Pongracic und Duje Caleta-Car mit drei nominellen Innenverteidigern und präsentierte sich damit erstmals unter Coach Marco Rose nicht mit einer Viererkette. Im Ballbesitz war es eine 3-4-3-Variante, in der Defensive eine Fünferkette.

Bullen-Doppelschlag nach Pause

Der vor der Pause noch unauffällige Yabo konnte sich auf der rechten Seite durchsetzen, und seine Hereingabe zimmerte der frei stehende Ulmer ins Netz (46.). Da war nicht einmal eine Minute gespielt. In der 50. Minute ließ Yabo die Rapid-Abwehr wieder nicht gut aussehen und schloss eine schöne Einzelleistung zum 3:1 ab. Rapid konnte vorerst nicht wirklich reagieren, gefährlicher blieben die Gäste, die viele Räume vorfanden. Strebinger verhinderte im Duell mit Hwang das 1:4 (57.).

Erst in der Rapid-Viertelstunde wachten die Hausherren noch einmal richtig auf. "Joker" Kvilitaia köpfelte nach Bolingoli-Flanke ein (76.). Für den in dieser Saison bereits oftmals glücklosen Georgier war es der erste Liga-Saisontreffer. Über seinen zweiten (81.) durfte sich der Stürmer nur wenige Augenblicke freuen. Nach Rücksprache mit dem Linienrichter und vierten Assistenten wurde dieser von Hameter wegen eines offensichtlichen Handspiels beim Abschluss zurecht zurückgenommen.

Auch deshalb war für eine äußerst emotionale Schlussphase in einer Partie mit neun Gelben Karten gesorgt. Es wurde aber nichts mehr aus dem zweiten Remis im zweiten Saisonduell nach dem 2:2 in Wals-Siezenheim am 10. September.

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