Brenner-Debatte für Italien lediglich

Flüchtlinge

Brenner-Debatte für Italien lediglich "Wahlkampf"

In der Debatte um die Brenner-Grenze hat der italienische Außenminister Angelino Alfano Österreichs Wortmeldungen erneut als Wahlkampfrhetorik abgetan.

"Früher oder später wird auch der österreichische Wahlkampf enden und dadurch wird sich auch die Tonart wieder beruhigen", sagte Alfano laut ANSA bei einem Treffen mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher am Mittwoch in Bozen.

Am Brenner würden die Dinge gut funktionieren, erklärte der italienische Außenminister, "und wir werden weiterhin ein Maximum an Sicherheit garantieren, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war und wie es auch in diesen Tagen geschieht".

Ziel müsse es sein, dass die Migranten nicht von Libyen aus Richtung Italien in See stechen würden, so Alfano. Dazu müsse man mit den Transitländern zusammenarbeiten, damit die Migranten gar nicht erst nach Libyen kommen.

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