Bottas triumphiert vor Gänsehaut-Kulisse am Red Bull Ring

Formel 1

Bottas triumphiert vor Gänsehaut-Kulisse am Red Bull Ring

Rot-weiß-rotes Fahnenmeer, ein Bundesheer-Hubschrauber mit der Nationalflagge über der atemberaubenden Kulisse des Red Bull Ring mit vollen Tribünen und die Bundeshymne, bewegend vorgetragen von den Wiener Sängerknaben – nicht nur heimische Fans waren ergriffen von den Bildern des „Formula 1 Großer Preis von Österreich“, die am 9. Juli 2017 um die Welt gingen. Turbulente Szenen auf der Strecke, Racing vom Feinsten und ein hochdramatisches Finish ließen das Publikum jubeln und Valtteri Bottas (FIN) vor Sebastian Vettel (GER) und Daniel Ricciardo (AUS) als Sieger feiern! Insgesamt 145.000 Zuschauer lockte der „Holiday Grand Prix“ am gesamten Rennwochenende ins Herz der Steiermark

Hart erkämpftes Podium.

Die Zuschauer auf dem Red Bull Ring hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen: Bis zur letzten Sekunde wurde den Fans Motorsport-Action vom Feinsten geboten. Der Pole-Setter Valtteri Bottas war nicht zu biegen und fuhr den Sieg nach 71 Runden knapp vor dem WM-Führenden Sebastian Vettel eiskalt ins Ziel: „Im letzten Stint hatten wir ein paar Probleme mit der Blasenbildung an den Reifen. Aber es hat gereicht und ich bin stolz auf diesen Sieg!" Eine ähnliche Mammut-Leistung gelang Daniel Ricciardo beim Heimrennen seines Teams Red Bull Racing. Der Australier verteidigte den dritten Platz sensationell vor dem heranpreschenden Lewis Hamilton. Für Red Bull Racing war es – abgesehen vom bitteren Ausfall von Max Verstappen – ein Wochenende der Emotionen. Ein sichtlich von seinen Gefühlen übermannter Daniel Ricciardo strahlte: „Lewis hat am Ende wirklich Druck gemacht. Vor allem in der letzten Runde war er ganz knapp dran. Aber ich habe alles gegeben, bin bei den Bremspunkten ans Limit gegangen. Umso schöner ist dieses Podium für mich und das gesamte Team!“ Ein beachtlicher Trost bleibt dem WM-Zweiten Lewis Hamilton, der das Podium als Vierter zwar verpasste, mit 1:07,411 aber den neuen Red-Bull-Ring-Rundenrekord aufstellte. Mit der Zielflagge empfangen wurden alle Finisher vom „F1-Superfan“, Manuel Gröbl aus Feldkirchen bei Graz.

Vielgerühmtes Österreich.

Schon zur Tradition geworden ist es für den österreichischen Rennstall – angeführt von Dr. Helmut Marko und Christian Horner –, sich beim Heim-GP stilecht zu präsentieren und ihre Lederhosen im Paddock auszuführen. Emotionale Momente genossen die heimischen Fans vor dem Rennstart: Während ein Bundesheer-Hubschrauber mit der Nationalflagge über den Red Bull Ring flog, sorgten die Tribünen in Rot-Weiß-Rot für eine einzigartige Atmosphäre und als die Wiener Sängerknaben die Bundeshymne zum Besten gaben, wurden viele Augen feucht. Von allen Seiten gab es überschwängliche Reaktionen in der Alpenrepublik: „Was hier passiert, ist unglaublich! Ein Land, ein Rennen, zehntausende Zuschauer, Emotionen und Highlights – besser als hier kann man es nicht machen“, schwelgte Niki Lauda in Heimatgefühlen. Ähnlich sah es auch Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner: „Was für eine fantastische Kulisse, Spielberg ist wirklich ein einzigartiges Rennen.“

Strahlende Motorsport-Ikonen und Chase Carey bei Legends Parade 2017.

Vor dem Rennen richteten die Fans ihre Blicke auf den Red Bull Ring, wo die Legends Parade 2017 beeindruckende Le-Mans-Autos aus einem halben Jahrhundert aufwartete. Nicht nur die Besucher waren begeistert, vor allem den zehn Motorsport-Ikonen, die geschichtsträchtige Rennwagen pilotierten, klopfte das Herz, so auch Gerhard Berger: „Das sind die schönsten Autos, die je auf einer Rennstrecke waren“, strahlte die österreichische Legende. Der Tiroler war damit bei allen vier Legends Parades am Start. Für den Teamchef des BMW-Teams, das 1999 den Sieg bei den „24 Stunden von Le Mans“ einfuhr, ging ein Wunsch in Erfüllung. Zum ersten Mal durfte er im BMW V12 LMR auf das Gaspedal steigen! Nicht minder glücklich über ihren besonderen Einsatz waren der amtierende Le-Mans-Sieger Brendon Hartley, Jean Alesi, Neel Jani, Tom Kristensen, Helmut Marko, Dieter Quester, Guy Smith, Hans-Joachim Stuck und Mark Webber.

Quelle: Media Spielberg

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