Anzeigen sind zurückgegangen

Kriminalität in Salzburg

Anzeigen sind zurückgegangen

Der Kfz-Diebstahl und die Gewalt- und Wirtschaftsdelikte sind gesunken, der Wohnraumeinbruch leicht gestiegen. Die Internetkriminalität bleibt weiterhin die größte kriminalpolizeiliche Herausforderung. Das zeigen die vorläufigen Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für Österreich.     

Von Jänner bis Juni 2018 bearbeitete die Polizei in Salzburg insgesamt 15.996 Anzeigen. Das bedeutet einen Rückgang zu den Vorjahresmonaten 2017 von 1,9 Prozent bzw. ein Minus von 307 absoluten Anzeigenzahlen. (1. Halbjahr 2017: 16.303 Anzeigen). Die Aufklärungsquote ist nach derzeitigem Stand leicht rückläufig und betrug 49,5 Prozent (1. Hj 2017: 51,1 Prozent).

"Diese Zahlen verdeutlichen, dass unser eingeschlagener Weg der richtige ist. Wir werden unsere Pläne auch weiterhin konsequent umsetzen und gegen die Entwicklungen in den Bereichen Terrorismus, Schlepperei und Internetkriminalität vorgehen“, so Innenminister Herbert Kickl.

Landespolizeidirektor zufrieden

Landespolizeidirektor Dr. Franz Ruf sagt: „Ich sehe die aktuelle Entwicklung sehr positiv. In Bezug auf die im ersten Halbjahr leicht gestiegene Zahl an Wohnraumeinbrüchen kann ich erfreulicher Weise berichten, dass es gelungen ist, Tätergruppierungen aus diesem Bereich zu überführen und mindestens 100 dieser Delikte aufzuklären. Seither ist bereits ein deutlicher Rückgang spürbar. Unseren Maßnahmen gegen die Internetkriminalität gilt weiterhin ein erhöhtes Augenmerk, um auch in diesem Deliktsbereich die Aufklärungsquote stetig zu erhöhen.“


Kfz-Diebstähle sowie Gewalt- und Wirtschaftsdelikte rückgängig

Der Diebstahl von Kraftfahrzeugen (Personenkraftwägen, Lastkraftwägen und Krafträder) ist in den ersten sechs Monaten 2018 von 72 auf 55 Anzeigen um 23,6 Prozent gesunken. Die Zahl der Gewaltdelikte ist von 1.451 auf 1.360 Anzeigen um  6,3 Prozent und die Wirtschaftskriminalität um 1,7 Prozent von 1.602 auf 1.574 Anzeigen zurückgegangen. Leicht gestiegen sind die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Wohnhäuser – und zwar von 327 auf 369 Anzeigen in sechs Monaten. Gestiegen ist zudem die die Zahl der Anzeigen wegen Internetkriminalität. (1. Halbjahr 2017: 395, 1. Halbjahr 2018: 454 Anzeigen). Die Bekämpfung der Internetkriminalität bleibt weiterhin eine der Herausforderungen für die österreichische Polizei.

Über die Tatverdächtigen

Bis Ende Juni 2018 konnte die Salzburger Polizei insgesamt 9.763 Tatverdächtige ausforschen und anzeigen, darunter 4.273 fremde Tatverdächtige. Der Anteil der fremden Tatverdächtigen lag somit bei 43,8 Prozent. 2017 lag er bei 44,4 Prozent. Zu den häufigsten Herkunftsländern der fremden Tatverdächtigen zählten bis Ende Juni 2018 Deutschland (725 Tatverdächtige), Rumänien (309 Tatverdächtige), Bosnien-Herzegowina (301 Tatverdächtige), Afghanistan (289 Tatverdächtige) und Serbien (285 Tatverdächtige).  

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