All-Felix attackiert VdB

Wirbel um Vilimsky-Sager

All-Felix attackiert VdB

Die FPÖ beantwortet die Kritik von Bundespräsident Alexander Van der Bellen an FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky wegen dessen Rücktrittsaufforderung an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit einer Attacke gegen das Staatsoberhaupt. Der zweite FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker warf am Mittwoch Van der Bellen Einseitigkeit vor und fordert ihn zur Rückkehr zur Überparteilichkeit auf.

Vilimsky selbst will sich nicht entschuldigen. „Ich werde auch weiter ehrlich sagen, was ich mir denke“, so der FP-General. Van der Bellen hatte seine Aussagen über Juncker scharf verurteilt. Auch das Schweigen der Bundesregierung zu den Vilimsky-Aussagen kritisierte er scharf und sah gar das Ansehen Österreichs dadurch beschädigt.

All-Felix mit harter Attacke gegen VdB

Nun mischt sich auch Extremsportler Felix Baumgartner in die Debatte ein und attackiert den Bundespräsidenten scharf. „Törichter alter Mann“, beginnt All-Felix seine Attacke. „Das Ansehen Österreichs haben Sie bereits schwer geschädigt, Herr VdB, als Sie bei einem Auftritt im Haus der Europäischen Union in Wien vor Jugendlichen folgendes gesagt haben: ‚Und wenn das so weitergeht, bei dieser tatsächlich um sich greifenden Islamophobie, wird noch der Tag kommen, wo wir alle Frauen bitten müssen, ein Kopftuch zu tragen. Alle, als Solidarität gegenüber jenen, die es aus religiösen Gründen tun‘”, gibt sich Baumgartner angriffslustig.

Damals habe es auch Rücktrittsaufforderungen gegen Van der Bellen gegeben. Der Extremsportler sieht jedenfalls in den Aussagen Vilimskys nichts Verwerfliches. „Wenn ein Jean-Claude Juncker, immerhin EU-Kommissionspräsident, angeblich betrunken auf einem EU-Gipfel erscheint, dann sehe ich hier akuten Aufklärungsbedarf. Dieser beginnt damit, dass man das Problem anspricht, wie es Harald Vilimsky getan hat und damit verbunden Jean-Claude Juncker Rede und Antwort stehen muss. Die Mitteilung von Junckers Presseabteilung über einen angeblichen Autounfall verbunden mit Spätfolgen am Ischiasnerv ist keinesfalls zufriedenstellend“, so Bumgartner.

All-Felix fordert umgehend ein unabhängiges ärztliches Gutachten über den Gesundheitszustnd Junckers.

Van der Bellen kritisiert Kurz' Schweigen und Vilimsky-Sager

Van der Bellen übte scharfe Kritik an der schwarz-blauen Bundesregierung. Dass niemand aus der Regierung auf die Rücktrittsaufforderung von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker reagiere, schade dem Ansehen Österreichs, erklärte Van der Bellen in einem Interview mit den "Vorarlberger Nachrichten" (Mittwoch-Ausgabe).

Es gebe ein klares Bekenntnis zum europäischen Kurs, aber gerade während der EU-Präsidentschaft Österreichs komme nun Vilimsky "in einer Art daher, die ich kaum je erlebt habe", stellte Van der Bellen im Interview laut der "ZIB2" fest. Er beschimpfe Kommissionspräsident Juncker in einer "unflätigen Art" und niemand aus der Bundesregierung reagiere darauf, kritisierte der Bundespräsident. Auch dass Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) keine Stellungnahme abgeben will, missfällt Van der Bellen: "Zu sagen, dazu nichts zu sagen, das empfinde ich als zu wenig."

"Ich finde die Aussagen Vilimskys unerhört", so Van der Bellen auch in der "Tiroler Tageszeitung" laut einer Vorabmeldung. Bedauern äußert er auch darüber, dass unter der ÖVP-FPÖ-Regierung die "großen Vorzüge" der Sozialpartnerschaft keinen großen Wert mehr zu haben scheinen: "Das bedaure ich sehr." "Ich glaube, es wäre niemandem ein Stein aus der Krone gefallen, hätte man sich beim Arbeitszeitgesetz auf eine anständige parlamentarische Begutachtung geeinigt", meinte Van der Bellen weiters.

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