Ad Astra - Zu den Sternen

Kinotipp

Ad Astra - Zu den Sternen

Der Film "Ad Astra - Zu den Sternen" von James Gray überzeugt als Sci-Fi-Drama mit Superstar Brad Pitt in der Hauptrolle. Pitt spielt dabei einen mundfaulen Astronauten namens Roy McBride. Seine Vorgesetzten schätzen Roy, weil er in jeder Stress-Situation cool bleibt und seine Pulsrate nie 80 pro Minute überschreitet. Regisseur James Gray kommt aus der amerikanischen Independent-Szene und hat einen Hang zum Männerkino. Mit „Ad Astra“ inszenierte er überlegen seinen ersten Sci-Fi-Blockbuster, in klaren Weltraumbildern.

Brad Pitt sucht das Weltall nach seinem verschollenen Vater ab

In der nahen Zukunft wird die Menschheit von elektromagnetischen Stürmen bedroht, die verheerende Schäden anrichten. In dieser Situation wird Major Roy McBride (Brad Pitt) mit einer sehr persönlichen Geheimmission betreut: Der erfahrene Astronaut soll nach einem Zwischenstopp auf dem Mond bis zum Mars reisen, um dort eine Botschaft aufzunehmen und in Richtung Neptun zu senden. Die zuständige Weltraum-Behörde vermutet nämlich, dass hinter den Stürmen eine vermeintlich schon längst zerstörte Wissenschaftsstation zur Aufspürung von intelligentem Leben im All stecken könnte. Die gilt mitsamt ihrer Besatzung zwar schon seit 16 Jahren als verschollen, aber es gibt Hinweise darauf, dass ein Teil der Crew die Kommunikation bewusst abgebrochen und all die Jahre im Geheimen weitergemacht hat. Und da es sich bei dem inzwischen als Märtyrer und Held gefeierten Stationsleiter Clifford McBride (Tommy Lee Jones) um den Vater von Roy handelt, ist die letzte Hoffnung, dass er zumindest auf die Nachrichten seines eigenen Sohnes reagieren wird ...

Kino für Sci-Fi Fans

Der Film von James Gray besticht durch seine Einzigartigkeit dank der eigenwilligen Temposetzung. Frauen spielen so gut wie keine Rolle in „Ad Asta“. Roys eigene Frau hat sich längst von ihrem wortkargen Space-Cowboy-Gemahl verabschiedet. Hingegen geht es um Männer und Melancholie, Väter und Söhne, Selbstmitleid und Härte gegen sich selbst. Und das Weltall – ist für James Gray weniger Raum als vielmehr Zustand.

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