39. Weltcupsieg für Marcel Hirscher

Hirscher fixiert 5. Gesamtweltcup-Sieg

39. Weltcupsieg für Marcel Hirscher

Marcel Hirscher hat noch immer nicht genug. Nach seinem grandiosen Triumph am Samstag im Riesentorlauf von Kranjska Gora und dem damit verbundenen Gesamtweltcupsieg, gelang ihm auch im Slalom der Sieg. Insgesamt war es Sieg Nummer 39 im Weltcup für den Annaberger. Die kleine Kristallkugel im Slalomweltcup sicherte sich allerdings der Norweger Henrik Kristoffersen, er landete auf Rang 2. Auch Marcel Hirscher gönnte es dem sympathischen Norweger: "Er ist der verdiente Sieger im Weltcup. Und das unter der Drucksituation. Ich habe das Meinige im ersten Durchgang dazu beigetragen. Aber er hat standgehalten und das zeichnet einen Champion aus. Mich freut der Sieg - jetzt ist Friede, Freude, Eierkuchen."

Fünfter Sieg im Gesamtweltcup

Marcel Hirscher hat am Samstag in Kranjska Gora zum fünften Mal in seiner Karriere den alpinen Ski-Gesamtweltcup gewonnen und damit zu Rekordhalter Marc Girardelli aus Luxemburg aufgeschlossen. Fünf Erfolge in Serie sind zuvor aber noch keinem Rennläufer gelungen, damit hat der 27-jährige Salzburger einen neuen Meilenstein in der alpinen Ski-Weltcup-Historie gesetzt.

"Ich hab jetzt gscheit riskiert und den Arsch zusammengezwickt. Ich hab oben mitgekriegt, was Alexis und Henrik hingelegt haben. Es war ein schweres Rennen", freute sich Hirscher über seinen 38. Weltcupsieg.

Mit seinem Riesentorlauf-Triumph am Samstag sicherte sich Hirscher auch erneut die kleine Kristallkugel für den Gewinn der Spezial-Weltcup-Wertung in dieser Disziplin. Bei seinem 38. Weltcup-Sieg, dem 18. im Riesentorlauf, verwies der ÖSV-Superstar mit zweimaliger Laufbestzeit den Franzosen Alexis Pinturault (+0,53 Sek.) sowie den Norweger Henrik Kristoffersen (1,59) auf die Ehrenplätze.

Kristoffersen verzichtet auf Speed-Rennen

Zwar sind noch sieben Rennen zu fahren, Hirscher ist aber rechnerisch von seinen Verfolgern nicht mehr einzuholen, weil diese nächste Woche nicht zu den Speedbewerben nach Kvitfjell reisen und auch in der Finalwoche in St. Moritz nicht alle Bewerbe fahren werden.

Hirscher hat deshalb schon mehr als die benötigten 300 Punkte Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen, der am Sonntag noch den Slalom in Kranjska Gora sowie Riesentorlauf und Slalom in St. Moritz bestreiten wird, und mehr als 400 auf den Franzosen Alexis Pinturault, der dasselbe Programm plus den Super-G in der Schweiz noch einplant. Ein Antreten in der Abfahrt in St. Moritz ist indes für ihn kein Thema mehr, am Training will Pinturault im Hinblick auf den Super-G teilnehmen.

ÖSV-Star sprachlos
"Ich kann mir das noch nicht vorstellen, kenne keine Punktestände. Ich glaube das erst, wenn ich es mir mit allen Eventualitäten durchrechnen kann. Ich bin ein bisschen sprachlos. Da wird schon sehr viel Last von mir fallen. Das ist ganz was Spezielles", konnte Hirscher in der ersten Stellungnahme den Erfolg kaum fassen.

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