Autobiografie liefert Vorlage für Film

Autobiografie liefert Vorlage für Film

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3096 Tage

Fast sieben Jahre ist es bereits her, dass die damals 18 jährige Natascha Kampusch nach achtjähriger Gefangenschaft ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil entkam. Auf dem Weg zur Schule wurde die damals 10 jährige Natascha in einen Kleintransporter gezerrt und 3096 Tage lang in einer kleinen Zelle unter Priklopils Garage festgehalten.

Vom Buch zum Film

Vier Jahre nach ihrer Flucht, im September 2010 veröffentlichte Natascha Kampusch ein Buch über ihr achtjähriges Martyrium mit dem Namen „3096 Tage“. Jetzt, drei Jahre später startet die verfilmte Version dieser Autobiographie in den österreichischen Kinos und feiert heute ihre Premiere in Wien. Regie führt die in Deutschland lebende Regisseurin Sherry Hormann, Bernd Eichinger, der 2011 überraschend verstarb, verfasste ein Drittel des Drehbuches.

Diashow Kampusch bei Premiere von "3096 Tage"

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Natascha Kampusch

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Antonia Campbell-Hughes

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Antonia Campbell-Hughes

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Antonia Campbell-Hughes, Regisseurin Sherry Hormann und Schauspieler Thure Lindhardt

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Regisseurin Sherry Hormann und Produzent Martin Moszkowicz

Premiere "3096 Tage"

Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Miss Austria 2012, Amina Dagi

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Anwalt Manfred Ainedter und Begleitung

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Natascha Kampusch

Premiere von "3096 Tage" in Wien

Natascha Kampusch

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Erschütternde Szenen

Der Film wird dominiert von düsteren, erschütternden Szenen, die beispielsweise zeigen, wie das kleine Mädchen Natascha nach jedem Happen Essen betteln muss. Szenen, die nun Fragen aufwerfen, sind die der sexuellen Übergriffe. Kampusch selbst hatte immer mit Verweis auf ihre Privatsphäre verweigert, sich zu vermeintlichem sexuellen Missbrauch zu äußern, nun sind die Szenen für jeden zu sehen. „Warum jetzt?“ ist die Frage, die sich zwingend stellt. Man wollte nicht nur das Buch verfilmen, sondern die Szenen so nachstellen, wie sie waren, sagt Regisseurin Sherry Hormann.

Geteilte Meinungen

Oft wird Natascha Kampusch Mediengeilheit vorgeworfen, ein krankhafter Drang, sich in die Öffentlichkeit zu spielen. Auch nachdem der Film „3096“ Tage am Donnerstag im Kino anlaufen wird, werden sich die Gemüter wohl nicht abkühlen. Natascha Kampusch ist und bleibt eine Frau, die polarisiert.

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