2020 bringt zwei Meilensteine

Hochwasserschutz

2020 bringt zwei Meilensteine

Zwei Meilensteine setzt das Land Salzburg 2020 im Hochwasserschutz: Die Ausweisung von Gefahrenzonen für sämtliche größeren Gewässer wird finalisiert, und die Fertigstellung des Projekts Zeller Becken steht auch am Plan. Bereits heuer gingen 6,8 Millionen Euro der insgesamt 8,5 Millionen in die Weiterentwicklung der Schutzbauten für Zell am See und Bruck an der Großglocknerstraße. Im nächsten Jahr werden es zum Abschluss weitere 3,5 Millionen Euro sein.

„Wir sollten im kommenden Jahr diese zwei Meilensteine im Hochwasserschutz setzen können. Im Zeller Becken werden wir schneller und kostengünstiger als geplant fertig. Und mit vier neuen Gefahrenzonenplänen haben wir alle wichtigen Gewässer ausgewiesen“, blickt Landesrat Josef Schwaiger voraus.

Größtes Hochwasserschutz-Projekt in der Salzburger Geschichte

700 Objekte und 4.700 Menschen werden im Zeller Becken geschützt. Bis zur Fertigstellung im nächsten Jahr werden insgesamt 22 Millionen investiert worden sein. Mit 260 Hektar natürlicher Retentionsfläche ist es das flächenmäßig größte Projekt in der Salzburger Wasserbaugeschichte. Es wird eine Erfolgsgeschichte: Die veranschlagten Kosten werden unterschritten, etwa zwei Jahre früher als geplant werden die Arbeiten abgeschlossen sein (siehe die Meldung der Landeskorrespondenz vom 13. Dezember 2018, „Hochwasserschutz Zeller Becken in der Zielgeraden“).

Neun Millionen Euro für 2020 budgetiert

Weitere größere Projekte betreffen den Pladenbach in St. Georgen, die Taurach in Radstadt und die Salzach in Stuhlfelden. Insgesamt sind für 2020 rund neun Millionen Euro in der Wasserbautenförderung des Bundes für das Land Salzburg vorgesehen, davon 6,3 vom Bund, 1,5 Millionen von den Interessenten wie Wasserverband, Genossenschaft und Gemeinde sowie 1,2 Millionen Euro vom Land.

Bilanz 2019

Das ist noch ein Stück mehr als im zu Ende gehenden Jahr 2019. Von den 8,5 Millionen Euro kamen sieben Millionen vom Bund, 1,1 Millionen von den Interessentenverbänden und 400.000 vom Land. Abgesehen vom Zeller Becken standen Maßnahmen an der Taurach in Radstadt (500.000 Euro), an der Salzach in Kuchl (200.000 Euro), am Almbach in Oberalm und Adnet im Bereich Seefeldmühle (160.000 Euro), an der Saalach in Wals (120.000 Euro) und Weißbach bei Lofer (100.000 Euro) sowie Kleinmaßnahmen mit Kosten in Höhe von 600.000 Euro im Mittelpunkt.

Gefahrenzonenpläne für alle größeren Gewässer

Ein weiterer Meilenstein wird im nächsten Jahr erreicht: Für sämtliche größeren Gewässer wird es dann Gefahrenzonenpläne geben. Das betrifft den Bruckbergkanal und den Tischlerhäuselkanal in Zell am See, die Enns in Radstadt und den Mannsbach in Kuchl. Für die Lammer in Scheffau und die Taurach in Radstadt wird es nach Fertigstellung der Hochwasserschutzbauten neue Pläne geben. „Die Ausweisung von Gefahrenzonen und Überflutungsflächen steigert das Risikobewusstsein und erhöht dadurch die Sicherheit der Bevölkerung“, so Schwaiger. „Das Wissen soll dazu führen, dass sich Betroffene aktiv um Maßnahmen gegen Hochwasser kümmern.“

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